🌿 Meine September-Bilanz – kleine Schritte, große Wirkung

September war für mich kein Monat der großen Veränderungen, sondern voller kleiner Schritte.
Und genau die summieren sich. Ich habe gemerkt: Es ist nicht das eine große Ding, das mich weiterbringt – sondern die vielen Mini-Entscheidungen, die in Summe mein Leben leichter machen und mich meinem Ziel näherbringen. Nämlich Richtung neues Zuhause am Meer.

Hier also mein ehrlicher Rückblick:


1. Ausmisten 🗑️

Ich habe radikal Kleinkram aussortiert – vom Werkzeugkasten bis hin zur kleinen Kiste vom Exfreund.

Bei jedem Teil stelle ich mir die Frage:
➡️ Lohnt es sich, das einzupacken, zu schleppen oder sogar dafür Lagerplatz zu mieten?
➡️ Gibt es mir gute Gefühle oder kostet es Energie?

Wenn nicht: weg.

Und es fühlt sich soooo befreiend an!
Mein Tipp: Dinge, die nur Erinnerungen sind, aber keinen Nutzen haben, einfach fotografieren. Für mich hat das fast denselben Effekt – nur ohne Ballast.


2. Blog gestartet ✍️

Ewig vor mir hergeschoben – und dann einfach gemacht.

Meine Gedanken davor: „Zu kompliziert. Zu viel Aufwand. Wen interessiert das? Was denken die Leute?“
Und plötzlich war das alles egal.

Ein paar Abende, ein bisschen Ausprobieren – und zack, der Blog war online.
Und ja, ich weiß: Ich bin (noch) kein Profi. Aber das ist egal. Perfekt sein war nie das Ziel.

Wichtig ist: anfangen.
Und ich merke jetzt, wie viel Spaß es macht. Fast schon meine kleine Therapie.


3. Sport 💪

Uff, das Thema. Zwei Jahre lang quasi nicht existent. Vor der Schwangerschaft war Bewegung mein tägliches Muss – Yoga, Krafttraining, ich habe es geliebt.

Dann kam das Alleinerziehend-Sein von Anfang an: wenig Schlaf, Stillen, unregelmäßiges Essen, Energie gleich null. Sport? Keine Chance. Und ganz ehrlich: In dieser Zeit gibt es wirklich Wichtigeres, als wieder in die alte Jeans zu passen.

Jetzt aber: langsam zurückgefunden. Keine tägliche Disziplin, aber 2–3 Einheiten pro Woche neben Kind und Matchboxautochaos sind drin.
Nicht für die Bikini-Figur, sondern damit ich stark bin – für mein Kind und unser Gepäck.


4. Kein unnützer Kram mehr 🛑

Früher schnell mal etwas gekauft – heute überlege ich bei jedem Teil dreimal: Brauche ich das wirklich? Lohnt es sich, es mitzuschleppen?

Okay, bei Kinderbüchern setzt mein Hirn komplett aus. 📚 Aber da sehe ich einfach so viel Mehrwert – und wir lieben es beide zu lesen. Bei unserem monatlichen Bücherladendate durften 2 mit.

Immerhin: Statt fünf unnötigen Kleinigkeiten gab es diesmal nur Bücher und eine Investition – eine richtig gute Regenjacke, die auch perfekt fürs Reisen passt. Win-win.


5. Energetische Behandlung ✨

Für mich pure Selbstfürsorge.

Alles, was sich aus Kindheit, Erfahrungen und Glaubenssätzen ansammelt, darf auch mal gelöst werden. Jedes Mal spüre ich so einen Unterschied danach – das will ich weder für mich noch für mein Kind missen.


6. Business-Baby 👩‍💻

Seit Anfang des Jahres nutze ich jede freie Minute: Sobald mein Kind schläft → Laptop auf, ran an die Arbeit. Bis nix mehr geht oder spätestens Mitternacht.

Ja, mein Tempo ist langsam. Ja, manchmal habe ich Angst, dass es bis Mai nicht reicht.
Aber dann erinnere ich mich: 1 % am Tag ist immer noch mehr als null.

Was im September konkret passiert ist:

  • alles fürs Online-Stellen vorbereitet (warte noch auf Steuernummer),
  • SEO gelernt,
  • Logo erstellt,
  • an meinen Malbüchern weitergearbeitet,
  • Pinterest gestartet (und lieben gelernt!).

Tagsüber sammele ich Ideen auf Zetteln – abends setze ich sie um.


Mein Fazit 🌱

September war kein Monat voller großer Sprünge, sondern voller kleiner, konsequenter Schritte.
Und genau die fühlen sich gerade so wertvoll an.

Noch 7 Monate bis Mai – mein Countdown läuft.
Ich weiß, das klingt nach einer langen Vorlaufzeit, um euch schon jetzt mitzunehmen. Aber hey: Mit Kind geht so ein Abenteuer nun mal nicht von heute auf morgen.

Und genau deshalb will ich euch so ehrlich wie möglich – naja, so ehrlich, wie es mein Ego erlaubt 😉 – mitnehmen.
Denn die kleinen Schritte gehören genauso dazu wie die großen am Ende.


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